Richtfest für mehr Offshore-Strom

Baufortschritt am Offshore-Wind-Produktionsstandort Cuxhaven. (Bild: Siemens)

Baufortschritt am Offshore-Wind-Produktionsstandort Cuxhaven. (Bild: Siemens)

Siemens feiert heute gemeinsam mit poli­tischen Vertretern aus Stadt und Land das Richtfest für die neue Fertigung in Cuxhaven. Die Stahlstützen für die Produktions­halle mit einer Nutzfläche von 56.000 Quadra­tmetern sind errichtet. Für Siemens ist das neue Werk im Norden Deutschlands eines der wichtigsten Investitions­projekte der letzten Jahre. Das Unternehmen investiert hier rund 200 Millionen Euro in seine erste Offshore-Wind-Produktions­stätte in Deutschland.

„Mit dem Richtfest erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für unseren neuen, hochmodernen Fertigungs­standort für Offshore-Wind­energieanlagen in Cuxhaven“, sagte Markus Tacke, CEO der Siemens Wind Power and Renewables Division. „Die neue Fertigung ist Teil unseres Bestrebens, Offshore-Windenergie als eine tragende Säule in einem nach­haltigen Energiemix zu etablieren. Gleichzeitig schaffen wir hier bis zu 1.000 attraktive Arbeitsplätze und unterstützen so einen nachhaltigen Struktur­wandel in der Küsten­region.“ Bislang sind bereits knapp 1.600 Bewerbungen bei Siemens eingegangen. Auch die ersten Zulieferer haben bereits angekündigt, sich hier anzusiedeln.

Der parla­mentarische Staats­sekretär beim Bundes­ministerium für Verkehr und digitale Infra­struktur Enak Ferlemann hob die Bedeutung des Projekts für die Offshore-Wind­energie in Deutschland hervor. „Die neue Siemens-Fertigung in Cuxhaven setzt ein wichtiges Signal für den weiteren Ausbau der Offshore-Wind­energie in Deutschland. Der Strom aus Offshore-Windkraft­werken wird einen erheb­lichen Beitrag zum künftigen Energiemix leisten und gleichzeitig helfen, die Klimaschutz­ziele von Paris zu erreichen.“ „Der neue Siemens-Fertigungs­standort ist und bleibt der wichtigste Anker für das deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven und unterstreicht die Rolle Nieder­sachsens als Energieland Nummer 1 und Treiber der Energie­wende in Deutschland“, sagte Daniela Behrens, Staats­sekretärin im nieder­sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Wir freuen uns über diese positive Entwicklung für Cuxhaven und die gesamte Region.“ Hier werden viele neue zukunft­sfähige Arbeits­plätze und hoch­wertige Infrastruktur entstehen, die den Wirtschafts­standort Niedersachsen insgesamt stärken werden.

„Die Stadt Cuxhaven freut sich darüber, dass wir heute mit dem Richtfest einen weiterer Meilen­stein der neuen Fertigung von Siemens feiern können“, sagte Ulrich Getsch, Oberbürger­meister der Stadt Cuxhaven. „Siemens schafft hier attraktive Arbeits­plätze und trägt zum Know-how-Aufbau in der Region bei.“ Bereits zur Jahresmitte 2017 soll die Produktions­halle mit einer Höhe von bis zu 30 Meter komplett fertig gestellt sein. Neben der Montage­halle entsteht ein zwei­geschossiges Gebäude mit rund 3.800 Quadratmetern Nutzfläche für Büros und Kantine.

Die neue Fertigung in Cuxhaven wird Mitte 2017 mit der Produktion der Maschinen­häuser für Offshore-Wind­energie­anlagen der nächsten Generation beginnen. Die Wind­turbinen sind für den Einsatz auf dem Meer konzipiert und haben eine Leistung von sechs bis acht Megawatt. Bereits in der kommenden Woche soll die neue Rotorblatt­fertigung im bri­tischen Hull den Betrieb aufnehmen. Der Markt für Wind­turbinen für den Einsatz auf dem Meer wächst. Offshore-Windkraftwerke entstehen derzeit vor allem in der euro­päischen Nord- und Ostsee. Aber auch in anderen Regionen wie etwa vor der U.S.-ameri­kanischen Ostküste oder in Asien vor der Küste Chinas oder Taiwans entstehen Wind­projekte auf dem Meer. (Quelle: Siemens)

Link: Siemens Offshore-Wind-Produktionsstätte, Cuxhaven

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