DriveNow-6-Jahres-Bilanz: über zehn Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt

DriveNow bietet seit 2013 elektrische Fahrzeuge in seiner Flotte an (Bild: DriveNow)

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, zieht sechs Jahre nach seiner Gründung Bilanz. Nach dem Start im Juni 2011 in München hat sich DriveNow in Deutschland und Europa zu einem der größten Carsharing-Anbieter entwickelt. Mit dem im Mai 2017 eröffneten Standort Helsinki bietet DriveNow seinen Service inzwischen in zwölf europäischen Städten an und zählt insgesamt über 900.000 Kunden. Zudem sieht sich das Carsharing-Unternehmen mit seinem Angebot von Elektro­fahrzeugen an allen Standorten ein entschei­dender Treiber für Elektro­mobilität.

„Seit unserem Start vor sechs Jahren verzeichnen wir ein stetiges Kunden­wachstum – weiterhin auch in unserem Kernmarkt Deutschland“, sagt DriveNow Geschäfts­führer Nico Gabriel. In den fünf deutschen DriveNow Städten sind mittler­weile über 660.000 Kunden registriert, dies sind rund vierzig Prozent aller Carsharing-Mitglieder in Deutschland. „So haben wir wesentlich dazu beigetragen, Carsharing als breites Gesell­schafts­thema zu etablieren.“ Geschäfts­führer­kollege Sebastian Hofelich ergänzt: „Mittler­weile honoriert auch der deutsche Gesetzgeber die entlas­tenden Effekte auf Verkehr und Emissionen und hat sich per Gesetz dazu entschieden, Carsharing in seiner Gesamtheit weiter zu fördern.“ In anderen europäischen Metropolen gewinne das stationslose Carsharing von DriveNow ebenso an Bedeutung. „Die Expansion geht weiter – im Laufe des Jahres werden wir unseren Service in eine weitere Stadt in Europa bringen.“

Als erste Stadt von DriveNow zeigt München insbesondere die erfolgreiche Carsharing- Entwicklung. In der bayerischen Landes­hauptstadt sei DriveNow aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Dazu Dr. Martin Schreiner, Mobilitäts-Experte des Kreis­verwaltungs­referats München: „Carsharing bietet im Zusammen­spiel mit dem Öffentlichen Verkehr und dem Fahrrad­verkehr volle Mobilität auch ohne eigenes Auto.

Dadurch wird der Bedarf an Stellplätzen reduziert und wertvoller öffentlicher Raum für andere Nutzungen frei. Deswegen fördert das Kreis­verwaltungs­referat das neue Carsharing aus voller Überzeugung. Ein Beispiel für die Integration von Carsharing in das gesamte Angebot des Umwelt­verbunds ist die erste kommunale Mobilitäts­station an der Münchner Freiheit.”

Von Anfang an hat DriveNow gemeinsam mit der Stadt München daran gearbeitet, nachhaltige Mobilität zu gestalten und einen Beitrag zur Lösung von Verkehrsproblemen zu leisten. Um die Effekte zu belegen, beteiligt sich das Unter­nehmen wie kaum ein anderer Carsharer an wissen­schaft­licher Begleit­forschung. Die Ergebnisse der „EVA-CS“1 Langzeitstudie der Stadt München zeigen unter anderem, dass DriveNow signifikant zur Reduzierung des privaten Auto­besitzes beiträgt. Laut der Studie hat sich in der bayerischen Landes­haupt­stadt aufgrund der abgeschafften privaten Fahrzeuge, die Anzahl der jährlich gefahrenen Kilometer bereits um 41 Millionen Kilometer reduziert.

Dies veranlasste die Stadt im letzten Jahr dazu, die Rahmen­bedingungen für Carsharing maßgeblich zu verbessern, indem z.B. die Obergrenze für Carsharing-Park­lizenzen aufgehoben wurde. „Die Stadt München nimmt mit dieser Entscheidung eine Vorreiter­rolle für zukunfts­fähige urbane Mobilität ein“, sagt Sebastian Hofelich. „Dadurch konnten wir unser Angebot auf mittler­weile über 700 Fahrzeuge auf einem rund neunzig Quadrat­kilometer großen Geschäfts­gebiet ausbauen und so eine hoch­verfüg­bare Alter­native zum eigenen Auto anbieten“.

Bereits seit vier Jahren bietet DriveNow darüber hinaus elektrische Fahrzeuge in seiner Flotte an. „Kunden haben an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren – auch wenn uns die häufig noch unzureichende Lade­infra­struktur in den Städten den Betrieb einer elektrischen Flotte nicht immer einfach macht“, sagt Nico Gabriel. „Die zahlreichen positiven Rück­meldungen bestärken unsere Entscheidung, das Thema Elektro­mobilität weiter zu treiben“. Europaweit haben schon über 280.000 Kunden ihre erste elektrische Fahrt bei DriveNow unternommen und mit den Stromern weit über zehn Millionen Kilometer zurückgelegt. Über 1.800 Tonnen CO2 konnten somit allein durch die Elektro­fahrzeuge in der Flotte eingespart werden.

DriveNow habe sich in seiner sechsjährigen Geschichte stets weiterentwickelt und zukunftsweisende Neuerungen in den Carsharing-Markt eingebracht. „Eine unserer effektivsten Innovationen war die „Handshake“-Funktion, die wir letztes Jahr in Deutschland eingeführt haben,“ unter­streicht Gabriel. Die direkte Übernahme des Fahrzeugs durch den nächsten Kunden erspart dem Fahrer die Park­platz­suche und erhöht gleich­zeitig die Fahrzeug­verfüg­barkeit für suchende DriveNow Kunden. „In Deutsch­land finden so bereits viele Hundert Fahrzeug­übergaben pro Monat statt. Die Funktion ist ein wichtiger Schritt zur Lösung der Parkplatz­problematik in verdichteten Innen­stadt­lagen und trägt weiter zur Reduzierung des Parksuch­verkehrs bei“, so Gabriel. Neben „Handshake“ hilft auch ein weiteres neues Feature in den Fahrzeugen bei der Parkplatzsuche: Bei Bedarf wird der suchende Fahrer direkt zur nächstgelegenen Mobilitäts­station mit speziellen Carsharing- Parkplätzen geleitet. (Quelle: DriveNow)

Link: DriveNow GmbH & Co. KG, München

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