Schüler entdecken Chemie für die Energiewende

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 13. Jenaer Sommerschule „Chemie für die Energiewende“. (Bild: IPHT)

Die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat letzte Woche in Zusammenarbeit mit dem Beutenberg Campus e.V. die 13. Jenaer Sommerschule durchgeführt. Die fünftägige Veranstaltung, die sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen­stufe 10 und 11 an Thüringer Gymnasien richtet, läuft dieses Jahr unter dem Thema „Chemie für die Energie­wende“.

Der Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien ist dringend notwendig und die Politik diskutiert eine Vielzahl von Maßnahmen, um die Abhängig­keit von fossilen Brenn­stoffen wie Öl und Kohle zu beenden. Während der Sommer­schule diskutieren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftlern der Universität Jena und außer­universi­tärer Forschungs­einrichtungen sowie Firmen­vertretern, welchen Beitrag Chemie und Material­wissen­schaften zu einer erfolgreichen Energie­wende und der damit verbundenen Heraus­forderungen leisten können.

Anhand ausgewählter Beispiele befassen sich die Jugendlichen mit aktuellen Forschungs­fragen: Wie können wir von der Natur lernen und die Photosynthese in Reagenz­gläsern abbilden? Wie soll die Batterie der Zukunft aussehen? Können wir Polymere nutzen, um Energie zu speichern oder Sonnen­licht in elektrische Energie zu wandeln? Wie können wir Solarzellen in unsere Kleidung oder in Architektur integrieren? Die Gymnasiasten hören zunächst eine Einführung in das aktuelle Thema der Sommerschule und führen danach selbst Experimente im Schülerlabor der Universität Jena durch. In Kurz­vorträgen können sie eigene Ideen und Ergebnisse zum Beispiel aus Seminar­facharbeiten präsentieren.

„Mit der Veranstaltung möchten wir den Schülerinnen und Schülern Spaß an den Natur­wissen­schaften vermitteln und sie für ein Studium begeistern. Außerdem haben sie so die Gelegenheit, das Leben an der Universität und an außer­univer­sitären Forschungs­einrichtungen kennenzulernen und mit Experten aus Industrie und Wissen­schaft zu diskutieren“, fasst Prof. Dr. Jürgen Popp, Organisator der Sommer­schule, die Ziele zusammen. (Quelle: IPHT)

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