Millionen für Chemische Energiekonversion

Profs. Frank Neese und Serena DeBeer, Willi Schlamann, Prof. Walter Leitner, OB Ulrich Scholten, Prof. Robert Schlögl, NRW St’in Annette Storsberg, Christian Andreas Maeder (Nickl & Partner), Maximilian Prugger (stellv. MPG-Generalsekretär), Arnold Fessen (Bezirksbürgermeister Mülheim; Bild: MPI-CEC)

In Mülheim an der Ruhr startet der Neubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energie­konversion MPI-CEC. Auf dem Kahlen­berg entstehen in zwei Bau­abschnitten vier neue Gebäude mit einer Gesamt­nutz­fläche von 4.500 Quadrat­metern. Für Neubau, Umbau, Sanierung und Grund­stücke stellt NRW insgesamt 45 Millionen Euro zur Verfügung.

Beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt sagte Annette Storsberg, Staats­sekre­tärin im Kultur- und Wissen­schafts­ministerium: „Ein Ziel der neuen Landes­regierung ist es, die Energie­wende sicherer, kosten­günstiger und ökolo­gisch nach­haltiger zu gestalten. Dafür brauchen wir Impulse aus Wissen­schaft und Forschung. Die Arbeit des Max-Planck-Instituts für Chemische Energie­konversion ist dabei von großer Bedeutung, deshalb unterstützen wir den Ausbau mit Landes­mitteln.“

Das MPI-CEC beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, Sonnen­licht in kleinen, energie­reichen Molekülen zu speichern und Energie so orts- und zeitunab­hängig nutzbar zu machen.

lm ersten Bauabschnitt entsteht nun das neue Werkstattgebäude. Es beherbergt im Erdgeschoss die Mechanik, Büros und Werkstatt­bereiche. Versuchs­halle, ELT-Werkstatt und Labore sind im Stock darüber unter­gebracht. Im zweiten Bau­abschnitt sollen weitere Labore, ein Physikbau und ein Büro­gebäude dazukommen.

Das MPI-CEC ist 2012 aus dem Max-Planck-Institut für bio­anorga­nische Chemie hervorgegangen. Die Forschungsarbeit wurde neu auf das Thema Energieumwandlung ausgerichtet. Aktuell sind am MPI-CEC rund 250 Mitarbei­terinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Endausbau soll das Institut aus vier Abteilungen sowie vier Max-Planck-Forschungs­gruppen bestehen. (Quelle: MKW-NRW)

Link: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, Mülheim a.d.R.

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