DRIVE-E: Angetrieben von der Zukunft

Verleihung der Drive-E-Studienpreise 2017 im Porsche Museum (v.l.n.r.) Prof. Dr. Alexander Kurz Vorstand Fraunhofer-Gesell­schaft Personal Recht und Verwertung, Prof. Martin März, stv. Instituts­leiter Fraunhofer-IISB, Michael Dimitrov, Leiter geförderte Forschung Porsche AG, die Preis­träger Verena Müller (FAU), Alexander Rupp und Célestine Singer (TUM), Oliver Ludwig Fuhr (TU Dortmund), Prof. Dr. Hans-Christian Reuss, Vorstands­mitglied des FKFS an der Uni Stuttgart, und MinR Hermann Riehl, BMBF-Referats­leiter Elektronik, autonomes elektrisches Fahren (Quelle: BMBF)

Das Thema Elektromobilität ist aktuell wie nie – und innovative Konzepte sind gefragt. Mit der Verleihung der Drive-E-Studien­preise am 12. Oktober im Porsche Museum in Stuttgart zeichneten das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung und die Fraunhofer-Gesellschaft vier Preisträ­gerinnen und Preisträger für ihre exzellenten Arbeiten zu Themen der Elektro­mobilität mit Preisgeldern bis zu 6.000 Euro aus.

Die jährlich stattfindende Drive-E-Akademie bietet Studierenden aller deutschen Hochschulen die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die Theorie und Praxis der Elektro­mobilität zu gewinnen. Die Universität Stuttgart als Hochschul­partner vor Ort, sowie die besuchten Unternehmen in der Region haben mit ihrem Engagement ganz wesentlich zum Erfolg beigetragen.

„Den Drive-E-Preisträgerinnen und -Preisträgern gratuliere ich herzlich. Sie arbeiten für eine nach­haltige Mobilität, die effizient mit Ressourcen umgeht, das Klima schont und unsere Lebens­qualität erhält. Mit ihrer Begeisterung und ihrem fachlichen Know-how hat Deutschland gute Chancen, auch morgen als Automobil­hersteller und Mobilitäts­dienst­leister eine so prominente Rolle zu spielen wie heute“, sagte Bundes­forschungs­ministerin Johanna Wanka anlässlich der Preis­verleihung.

Prof. Dr. Alexander Kurz, Fraunhofer-Vorstand Personal, Recht und Verwertung zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den innovativen Arbeiten: „Die ausgezeich­neten Arbeiten sind ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der Elektro­mobilität in Deutschland. Wir freuen uns, dieses Engagement mit den Drive-E-Studien­preisen 2017 zu würdigen. Diese Arbeiten bergen ein hohes Potential, einen Beitrag zur technischen Problem­lösung für einige der drängendsten Fragen der Elektromobilität zu leisten. Dies betrifft vor allem die Leistungs­fähigkeit der Batterie­zellen und -systeme und damit die Erhöhung der Fahrzeug­reichweite sowie Fragen einer optimierten Lade­infrastruktur.“

Vier innovative Ideen für die Elektromobilität

Der erste Platz in der Kategorie der Master­arbeiten geht nach Bayern. Alexander Rupp von der TU München befasste sich in seiner Arbeit mit Festkörper­batterien, bei denen der sonst übliche flüssige Elektrolyt durch einen festen Elektrolyten ersetzt wird. Auch in der Kategorie der Projekt- bzw. Bachelor­arbeiten dreht sich beim ersten Platz alles um die Festkörper­batterie. Célestine Singer, ebenfalls Studentin an der TUM, untersuchte, ob und wie bereits bestehende Technologie­ketten für Oxid­keramiken auch für die Herstellung von Festkörper­batterien genutzt werden können.

Mit dem zweiten Platz in der Kategorie der Master­arbeiten wird die Arbeit von Verena Müller von der Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet, die Lösungen für einen besonders wirtschaft­lichen Prozess entwickelte, in dem Lithium-Ionen-Batterie­zellen erstmals aufgeladen und für die weitere Verwendung vorbe­reitet werden. Begeistert zeigte sich die Jury auch von der Arbeit von Oliver Fuhr von der TU Dortmund, der den zweiten Preis in der Kategorie Projekt- bzw. Bachelor­arbeiten gewann. Er beschäftigte sich mit der Frage, wie Solaranlage und Fahrzeug so miteinander kommunizieren können, dass eine Fern­ladung ermöglicht wird. (Quelle: Fh. IISB)

Link: DRIVE-E-Akademie, Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF

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