Continentals urbane Zukunftswelten

Ein Bee-Konvoi für stressfreies und komfortables Ankommen in den Städten der Zukunft. (Quelle: Continental)

Rollendes Kino, fahrender Besprechungsraum, Botengefährt für Mamas Geburtstagsgeschenk, Spaßmobil für Partygänger oder Lastesel mit großer Klappe: all das und noch viel mehr ist Bee, die fleißige Arbeits­biene von Continental für die urbane Mobilität von Morgen. Bee – englisch für Biene und Abkürzung für „Balanced Economy and Ecology Mobility Concept“ – ist Teil der umfassenden visionären Lösungs­ansätze von Continental für die individuelle Mobilität im urbanen Raum. Die „Biene“ als Fahrzeug ist für ein oder zwei Erwachsene ausgelegt. Sie summt elektrisch betrieben mit bis zu sechzig Stunden­kilometern durch ihr Revier. Jeden Tag legt sie dabei sicherlich mehr als 350 Kilometer zurück. Sie kommt auf Kommando herbei – mühelos und minutenschnell, gerufen per Smartphone an jeglichen Abfahrts­ort. So sorgt sie künftig für individuelles, stress­freies und komfortables Mitfahren und Ankommen in den Städten.

Wenn es nach Continental geht, bilden viele Bee-Mobile einmal einen Schwarm autonomer, elektrisch betriebener Fahrzeuge unterschied­licher Größe und Ausstattung. Denn die „Biene“ ist als echtes, innovatives, öffentliches Verkehrs­mittel für alle Menschen gedacht. Sie stellt sich auf ihre Passagiere ein: jung, alt, klein groß, mit Behinderung oder ohne. Jeder kann die passende „Biene“ zu sich rufen. Bee umsorgt sie alle und bietet dabei maximale Individualität.

„Die Mobilität der Zukunft ist für uns kein Slogan, sondern Kerngeschäft. Bei allen technischen Neu­entwick­lungen haben wir deshalb stets das große Ganze und zugleich die Detail­lösungen im Blick. Die Menschen in den Smart Cities und ihren Lebens­räumen von Morgen streben nach einer sicheren, sauberen, intelligenten und komfortablen Mobilität. Daher ist die nach­haltige, individuelle, und für alle erschwing­liche Mobilität elementarer Bestandteil unserer Unternehmens­strategie“, sagt der Continental-Vorstands­vorsitzende Dr. Elmar Degenhart und fügt hinzu: „Wir sind überzeugt davon, dass autonomes Fahren die Mobilität der Zukunft entscheidend prägen wird. Fahrerlose Fahrzeuge werden das Rückgrat für künftigen Personen- und Gütertransport von stetig wachsenden Metropol­regionen bilden. Roboter­fahrzeuge wie unsere Bee-Mobile sollen erschwinglich sein und damit Mobilität für alle Menschen ermöglichen. Das ist eine große Heraus­forderung, aber auch eine große Chance für uns. Denn derzeit wachsen wir vor allem mit Komponenten, Systemen und Funktionen. Künftig werden wir zusätzlich stärker mit Mobilitäts­diensten wachsen und in diesem Geschäft im Jahr 2020 rund eine Milliarde Euro umsetzen.“

Laut einer Uno-Studie werden im Jahr 2050 weltweit bereits zwei Drittel der Menschen in Städten leben. Dabei haben die Menschen unverändert hohen indivi­duellen Mobilitäts­bedarf. Gleich­zeitig müssen Fahrzeuge, die in Zukunft in unseren Städten unterwegs sind, frei von Emissionen sein und dazu beitragen, die optimale Ausnutzung der verfügbaren Straßen­kapazität zu gewähr­leisten. Die Antworten von Continental darauf lauten: zum einen Bee und zum andern Cube!

Ein Bee-Mobil als modern Lastkarre (Quelle: Continental)

Cube steht für Continental Urban Mobility Experience. Während die „Biene“ derzeit noch rein virtuell unterwegs ist, fahren die Cube-Mobile bereits im Erprobungs­betrieb auf den Wegen des Continental-Campus in Frankfurt. Das dortige Werks­gelände bietet die stadt-typische Infrastruktur wie Straßen­schilder, Quer­verkehr, Fußgänger­überwege und Bordsteine und damit optimale Voraus­setzungen für einen wirk­lichkeits­nahen Strecken­verlauf. Die im Fahrzeug verwendete Technik basiert auf bewährten Continental-Komponenten von Fahrer­assistenz­systemen, wie sie bereits in Serienfahrzeugen verbaut sind. Hinzu kommen neueste Continental-Technologien wie beispiels­weise der Laser-Sensor.

„Wir haben bei der Entwicklung von Cube und Bee die Erfahrungen und den Ideen­reichtum unserer Mitarbeiter mit ihrem enormen Potenzial genutzt. Die Kolle­ginnen und Kollegen weltweit kennen die Heraus­forderungen und Bedürfnisse im urbanen Umfeld. Sie wissen, wie sie selbst künftig mobil sein wollen. Sie haben Ideen, wie unkonven­tionelle und originelle Lösungen für die anstehenden Transport- und Mobilitäts­ansprüche aussehen können. Bee und Cube sind dafür sehr gute Beispiele“, betont CTO Kurt Lehmann, der für die über­greifende Technologie-Entwicklung bei Continental verantwortlich ist.

Continental bringt seine enorme Bandbreite von technischem Know-how ein und ist damit ein idealer Partner für die Mobilität von morgen. Am Bee-Konzept haben zum Beispiel Ingenieure von ContiTech Ideen von innovativen Luftfedern bis hin zu transpa­renten Innen­raum­materialien mit Wohlfühl­faktor beigesteuert. Interior-Experten haben sich Gedanken über sichere Vernetzung und komfortable Schnitt­stellen zwischen Mensch und Maschine gemacht. Die Powertrain-Ingenieure entwickeln Antrieb und Ladetechnik. Chassis & Safety-Entwickler sitzen an den autonomen Fahrsystemen, die Reifen­spezialisten planen für die „Biene“ intelligente Reifen ein, die zum Teil aus Löwenzahn­kautschuk („Taraxagum“) bestehen.

Angesichts all dieser Ideen ist es kein Wunder, dass Continentals Arbeitsbiene der Zukunft einige erstaunliche Merkmale aufweist: Ihre Vorderräder sind zum Beispiel einzeln schwenkbar. Bee wendet daher quasi auf kleinstem Raum. Die Fenster­scheiben können innen wie außen als Informations­bildschirme dienen – oder zum Hinaus­sehen einfach völlig transparent sein.

„Mit Bee präsentieren wir ein sehr realitätsnahes Mobilitäts­konzept, dessen Technologien bereits serienreif oder in der Entwicklung weit fortge­schritten sind. Gleich­zeitig haben wir Bee aber in eine Zukunft jenseits des aktuellen Jahrzehnts versetzt, da die Umsetzung von Bausteinen für die künftige Mobilität elementar mit der Entwicklung intelli­genter Städte oder Nationen verknüpft ist: Es braucht die passende Infra­struktur – digital ebenso wie bei der Gestaltung von Verkehrs­wegen. Es braucht die rechtlichen Rahmen­bedingungen. Hier haben wir alle miteinander noch eine ganze Menge zu tun und freuen uns darauf“, unter­streicht Lehmann. (Quelle: Continental)

Link: Vernetztes Fahren, Continental Automotive GmbH, Hannover

Speak Your Mind

*