Rundgang durch Wendelstein 7-X

Mitten hinein in die Plasmakammer der Fusions­forschungs­anlage Wendelstein 7-X in Greifswald führt das neue 360-Grad-Panorama auf den Internet-Seiten des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP). Der außer­gewöhnliche Rundgang bringt den Betrachter in das sonst nur Experten zugängliche Herz der Anlage. Auch durch die Experimenthalle kann man streifen und die Anlagen besuchen, die das Plasma auf viele Millionen Grad aufheizen.

Der virtuelle Rundgang führt bis in das Herz der Anlage, das Plasmagefäß von Wendelstein 7-X. (Bild: V. Steger / IPP)

Via PC, Tablet oder Smartphone kann man den Blick in alle Winkel werfen und sich bis an kleinste Details heranzoomen. Kurze Videos, in denen IPP-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler ihren Arbeitsplatz erklären, starten und stoppen per Mausklick; einblend­bare Infotafeln erläutern wichtige Bauteile. Aufgenommen hat das Panorama der in München ansässige Fotograf Volker Steger, von dem bereits das Panorama der Garchinger IPP-Fusionsanlage Asdex Upgrade stammt.

Ziel der IPP-Forschungsarbeiten ist ein Fusions­kraftwerk, das Energie aus der Verschmelzung von leichten Atom­kernen gewinnen soll, ähnlich wie die Sonne. In Garching betreibt das IPP dazu das Experiment Asdex Upgrade, eine Groß­anlage vom Typ Tokamak. Im IPP-Teil­institut Greifswald forscht man an dem großen Stellarator Wendelstein 7-X. Nun sind beide Anlagen jederzeit zugänglich für einen virtuellen Besuch. (Quelle: MPP / pro-physik.de)

Links: Wendelstein 7-X, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik • 360-Grad-Panorama des Stellarators

Weitere Beiträge: Wendelstein 7-X: Jetzt wird es spannend, energyviews.de, 25. September 2017

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