„FastCharge“: Laden so schnell wie tanken

Die FastCharge-Konsortial­partner am Euro-Rastpark Jettingen-Scheppach an der A8 zwischen Ulm und Augsburg. (Bild: Siemens)

Der Bedarf an Elektro­mobilität wächst und mit ihm auch die Notwen­digkeit einer effizienten Lade­infra­struktur. Als Wegbereiter von Elektro­mobilität verfügt Siemens über welt­weite Erfahrungen, ein starkes Portfolio in der gesamten Wert­schöpfungs­kette und beteiligt sich aktiv daran, die Entwick­lung und Standardi­sierung von Lade­lösungen weltweit voranzubringen.

Siemens ist Teil des Forschungs­projekts „FastCharge“, zusammen mit der BMW Group als Konsortialführer, der Allego GmbH, Phoenix Contact E-Mobility GmbH sowie der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. In dem Projekt wird unter­sucht, welche technischen Voraus­setzungen an Fahr­zeugen und Infra­struktur erfüllt werden müssen, um extrem hohe Lade­leistungen einsetzen zu können.

Die FastCharge-Stationen haben fast die zehnfache Leistung gängiger Schnell­lade­statio­nen und drei Mal so viel wie die Tesla-Super­charger. (Bild: Siemens)

Die am Forschungs­projekt betei­ligten Industrie­unternehmen präsen­tier­ten am 12. Dezember die jüngsten Fort­schritte auf dem Gebiet der schnellen und komfor­tablen Ener­gie­ver­sor­gung von Elek­tro­fahr­zeugen. Im baye­risch-schwäbi­schen Jet­tingen-Schep­pach wurde der Proto­typ einer Lade­sta­tion mit einer Leis­tung von bis zu 450 kW einge­weiht. In diesem Projekt ent­stan­dene Elektro-For­schungs­fahr­zeuge demon­strie­ren an dieser Ultra-Schnell­lade­station Lade­zeiten von weniger als drei Minuten für die ersten hundert Kilo­meter Reich­weite bzw. 15 Minu­ten für einen vollen Lade­vor­gang (10 bis 80 % State of Charge) bei einer Akku­leis­tung von mehr als vier­hundert Kilo­metern.

Das im Projekt einge­setzte Energie­versor­gungs­system von Siemens enthält sowohl die Hoch­leistungs­elektronik für die Lade­anschlüsse als auch die Kommuni­kations­schnitt­stelle zu den Elektro­fahr­zeugen. Für den Anschluss an das öffent­liche Strom­netz wurde ein Lade­con­tainer mit zwei Lade­anschlüssen für CCS-fähige Fahr­zeuge reali­siert: Ein Anschluss hat eine bisher einmalige Lade­leis­tung von max. 450 kW, der zweite gibt bis zu 175 kW ab. (Quelle: Siemens)

 

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