Selbstgebaute Autos erobern Hockenheimring

Vom 29. Juli bis 3. August findet die 9. Runde der Formula Student Germany statt. 115 Teams werden am Hockenheimring dabei sein. (Bild: FSG/Kroeger)

Vom 29. Juli bis 3. August findet die 9. Runde der Formula Student Germany statt. 115 Teams werden am Hockenheimring dabei sein. (Bild: FSG/Kroeger)

Vom 29. Juli bis zum 3. August steht der Hockenheimring ganz im Zeichen selbst gebauter Rennwagen: Die Formula Student Germany (FSG) startet in die 9. Runde und das mit einem neuen Rekord: 198 Mannschaften aus 37 Ländern wollen am internationalen Konstruktionswettbewerb teilnehmen, mehr als jemals zuvor. 115 registrierte Teams werden ihre Rennboliden auf die Strecke schicken, 83 hoffen noch auf einen Startplatz.

Wie im letzten Jahr treten vierzig Teams mit einem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug in der FSE an, davon allein dreißig aus Deutschland. Dreißig weitere  befinden sich auf der Warteliste. Damit unterstreicht die FSG die steigende Bedeutung nachhaltiger Mobilität. Immer mehr Mannschaften, vor allem von deutschen Hochschulen, wollen sich der Aufgabe stellen, innovative Lösungsansätze im Bereich der E-Mobilität zu erarbeiten.

Für den Sieg ist das Gesamtpaket entscheidend. Design, Kostenplanung und das Geschäftsmodell müssen die Jury aus Fachleuten aus Industrie und Wirtschaft ebenso überzeugen wie das Abschneiden der studentischen Konstruktionen auf der Rennstrecke. Eigenschaften wie Fahrdynamik, Handling, Beschleunigung, Ausdauer und Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch werden dabei im Autocross, Skid-Pad, Acceleration und Endurance-Rennen geprüft.

Das Konzept überzeugt nicht nur Studenten, sondern auch viele Wirtschaftsunternehmen. Neben dem VDI Verein Deutscher Ingenieure, der als ideeller Sponsor den Wettbewerb am Hockenheimring unterstützt, engagieren sich auch zahlreiche Automobilhersteller und -zulieferer. (Quelle: VDI)

Links: VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik Formula Student Germany 2014

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