InnoSys: Leuchtende Zukunft

Wie sieht die Zukunft unserer Beleuchtung aus? (Bild: Osram)

Wie sieht die Zukunft unserer Beleuchtung aus? (Bild: Osram)

Wie sieht die Zukunft der Beleuchtung aus? Das digitale Licht eröffnet eine Vielzahl neuer Möglich­keiten. Modularität und Intel­ligenz sind zwei Schlag­worte, die in diesem Zusammen­hang oft fallen. Im Rahmen des Forschungs­projekts „InnoSys“ erforschen Osram, das Fraunhofer-Institut für Optik und Feinme­chanik, Infineon Techno­logies, die TU Darmstadt und das Unter­nehmen RZB Rudolf Zimmermann die Möglich­keiten intelli­genter Licht­systeme. Ziel ist die Entwick­lung einer modu­laren Platt­form für sehr energie­effiziente LED-Leuchten mit deutlich gestei­gerter Licht­qualität, deren neuartige Funktio­nalität die Reali­sierung eines intelli­genten, variablen Beleuch­tungs­systems ermöglicht. Das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung unter­stützt das Projekt im Rahmen der Förder­maßnahme „Intel­ligente Beleuch­tung“.

Das Projekt soll Leuchten ermöglichen, die identisch aussehen, aber völlig unter­schied­liche Anfor­derungen erfüllen können. Möglich wird dies durch eine modulare Platt­form mit unter­schied­lichen Bausteinen wie LED-Modul sowie Farb- oder Präsenz­sensor, die passend für die gewünschte Beleuchtungs­situation kombiniert werden. Arbeits­schwer­punkte sind dabei die Reali­sierung von hoch­effi­zienten LED-Spot- und Linear­licht­modulen mit Ansteu­erungs­elektronik und Farb­regelung sowie die Erarbeitung einer Präsenz­detektion. Letztere reagiert im Unter­schied zu aktuellen Sensoren nicht nur auf Bewegung, sondern signa­lisiert zuverlässig die Anwe­senheit von Personen im zu beleuch­tenden Bereich. Alles in allem soll die im Projekt entwickelte Lösung im Büro so viel Energie einsparen, dass sich die Anschaffung eines Licht­systems, das auf den InnoSys-Forschungs­ergeb­nissen beruht, im Vergleich zu heute gebräuch­lichen Systemen in weniger als drei Jahren amorti­siert hätte.

Osram ist Projektkoordinator und wird die video­basierte Präsenz­detektion, die extrem kompakte Mehrkanal-Light-Engines und einen Haupt­demon­strator reali­siert. Neue Konzepte und Verfahren zur Herstellung von LED-Komponenten, Farb­sensoren und Licht­modulen für Flächen­leuchten werden von Osram Opto Semi­conductors untersucht. Das IOF steuert seine Kompetenz für eine neuartige Optik für ultraflache Präsenz­detektoren bei. Infineon bringt seine Erfahrung für innovative Konzepte zur Ansteu­erung der Mehr­kanal­licht­quellen und Netz­werk­kommuni­kation ein. Die Osram-Tochter Siteco wird ein neuartiges Software­konzept zur Leuchten-Modulari­sierung program­mieren und in Zusammen­arbeit mit Infineon in Hardware realisieren. RZB Rudolf Zimmermann Bamberg GmbH baut eine Mehrkanal-Hybrid­leuchte mit dynamischer Abstrahl­charakte­ristik aufbauen. Die TU Darmstadt bringt ihre Expertise zur genauen Einstel­lung des Farb­orts ein. (Quelle: Osram)

Links: Osram GmbHFraunhofer-Institut für Optik und FeinmechanikFG Lichttechnik, Technische Universität Darmstadt

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