Schnell­lade­roboter für den Bus­ver­kehr

Busse an einer Ladestation des ABB. (Bild: ABB)

Busse an einer Ladestation. (Bild: ABB)

ABB, ein weltweit führender Anbieter in der Energie­­ver­sor­gung und Auto­mation, hat heute die Ein­führung eines auto­mati­sierten Schnell­­lade­sys­tems bekannt ge­geben, das eine der Haupt­­barrieren für die stär­kere Nut­zung von Elektro­­bussen im ÖPNV – nämlich lange Lade­zeiten für kurze Fahrt­­strecken – zu über­winden hilft.

Mit dem automatischen, dach­mon­tierten An­schluss und einer durch­schnitt­­lichen Lade­zeit von vier bis sechs Minu­ten kann das Sys­tem einfach in be­stehende Bus­linien inte­griert wer­den, in­dem man Schnell­­lader an den End­sta­tionen, Ter­minals, Depots und/oder Zwischen­s­topps instal­­liert. Das Schnell­­lade­sys­tem von ABB ist eine prak­tische und sichere Lö­sung, die auf inter­na­tio­nalen Stan­dards ba­siert, regula­to­rische Vor­schrif­ten ein­hält und von einem Groß­teil der Auto­mobil­­in­dus­trie unter­stützt wird. Damit kann die Lö­sung sicher in jeder Bus­linie und mit jedem Elektro­bus be­trie­ben werden, der über die ent­spre­chende dach­­mon­tierte Schnitt­­stelle ver­fügt.

Das erste öffent­liche Pro­jekt, bei dem diese Techno­logie zum Ein­satz kommt, wird die Integration von Vol­vo-Bus­sen und vier auto­ma­tischen Elektro­bus­­lade­­sys­temen von ABB in be­stehende öffent­­liche Nah­ver­kehrs­­linien von Luxemburg sein, wo bis 2016 bereits sechs Elektro-Hybrid­busse von Vol­vo zum Ein­satz kom­men werden. Der neue Elektro-Hybrid­bus von Volvo senkt den Kraft­stoff­­verbrauch gegenüber her­kömm­­lichen Diesel­bussen um 75 Pro­zent, wo­durch die Nach­hal­tig­keits­­leis­tung ver­bes­sert wird und die Be­triebs­­kos­ten sin­ken.

„Sowohl ge­sät­tig­te als auch neue Märkte in­ves­tie­ren nach­hal­tig in die städ­tische Elektro­­mobilität, um Staus und die Umwelt­­be­lastung durch immer mehr Pen­dler mög­lichst ge­ring zu hal­ten“, sagt Pekka Tiitinen, Leiter der Di­vi­sion In­dus­trie­­auto­mation und An­triebe von ABB. „Die Next-Level-Wachs­tums­­stra­tegie von ABB baut auf Chan­cen in solch schnell expan­dierenden Märk­ten sowie auf einem star­ken Techno­logie- und Service­­port­folio.“

Die auto­ma­ti­sierte Schnell­lade­lösung von ABB ba­siert auf dem „Panto­graph“, einem be­währten mecha­ni­schen Kon­zept für den An­schluss von Zügen, Bah­nen und Bus­sen an das Strom­netz. Wenn ein Bus an einer Lade­station hält, wird eine Funkver­bindung zwi­schen dem Bus und der Lade­station hergestellt, und ein spe­ziell in­ver­tier­ter Dach­­strom­­ab­nehmer wird auto­matisch herunter­­ge­fahren. Nach Ab­schluss aller Sicher­heits­­prüfungen lädt das Sys­tem den Bus schnell und leis­tungs­­stark wie­der auf.

Das mo­du­lare De­sign mit einer Lade­leistung von 150 kW, 300 kW oder 450 kW ver­sorgt Stadt­busse den gan­zen Tag über in nur wenigen Minuten mit genü­gend Ener­gie für ihre inner­städ­tische Route.

Neben einer zuver­läs­sigen Lade­lösung be­nötigen Bus­linien mit hoher Fahrt­fre­quenz zudem ein Sys­tem mit maxi­maler Verfüg­bar­keit und schnel­lem Ser­vice. ABB bietet ein Port­folio von be­währ­ten Kom­muni­ka­tions­­funk­tionen wie Fern­diagnose, Remote-Manage­ment und Over-the-Air-Soft­ware­­updates. Die welt­weit über 3000 instal­­lierten internet­­fähigen Gleich­strom-Schnell­­lader von ABB be­legen, dass die inno­vativen Kom­mu­ni­kations­funk­tionen eine wich­tige Rolle für die branchen­­führende Aus­fall­­sicher­­heit und den schnel­len Service über­all auf der Welt spie­len. (Quelle: ABB)

Links: Asea Brown Boveri

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