Hoch­schu­le Trier prä­sen­tiert ei­ge­nes E-Mobil

Das Team proTRon (Bild: HS Trier)

Die Studierenden des Team proTRon stellten am 16. Dezember ihr neues Nahverkehrs­fahrzeug einer breiten Öffent­lichkeit vor. Der 2+2-Sitzer proTRon Evolution ist – nach den Wettbewerbs­modellen Protron und Aeris – das erste alltags­taugliche Straßen­fahrzeug des Teams. Er wird vollständig an der Hochschule Trier entwickelt und ab Januar 2017 auch dort gefertigt.

Das Design der Außenhaut wurde in Zusammenarbeit mit Studie­renden des Studien­gangs Industrial Design der Hochschule Osna­brück entwickelt. Die aerody­namisch optimierte Form führt zu einem markanten Heck. Die wirklichen Innova­tionen liegen allerdings unter der Außenhaut.

Das komplette Fahrzeugkonzept basiert auf einer ultra­steifen Fahrgast­zelle, einem hauptsäch­lich aus Natur­fasern bestehenden Monocoque, das den Überlebens­raum im Crashfall sicher­stellt. Der verwendete Werkstoff, die Bauart und die Fertigung zusammen, ermöglichen diese echte Welt­neuheit.

Aus einer Gruppe von Studierenden, die ursprünglich Prototypen für Energie­effizienz-Wett­bewerbe baute, ist mittler­weile ein Projekt geworden, das ein zukunfts­fähiges Elektro­auto für den Alltags­betrieb entwickelt. Mehr als siebzig Studierende arbeiten mittler­weile mit knapp dreißig Firmen zusammen.

Beeindruckt zeigen sich auch die anwesenden Gäste. Reto Aebischer ist Head of Proto­typing bei der Schweizer Firma Bcomp, die als Spezia­listen für Natur­faser­werk­stoffe das Team bei der Ferti­gung der Faser­verbund­bauteile unter­stützt. In seinem Vortrag erklärt Aebischer stell­ver­tretend für die anderen Partner, wieso sie mit dem Projekt kooperieren und es auch weiter unterstützen werden.

Professor Andreas Künkler, Vizepräsident der Hochschule Trier, stellt die Wichtig­keit des Projekts für die Hoch­schule heraus: die mediale Reich­weite des Projekts, die Kontakte zur Wirtschaft sowie die besonders praxis­nahe und individuelle Form der Lehre.

Auch Professor Hartmut Zoppke, projekt­leitender Professor und Weg­gefährte seit der ersten Idee, ist sichtlich stolz auf die Leistung seiner Studie­renden. Er betont die Forschungs­aspekte des Projekts, das sich in den Schwer­punkt „Mobilität der Zukunft“ ein­gliedert. (Quelle: HS Trier)

Link: Projekt proTRon, Hochschule Trier

Speak Your Mind

*